Bahnhofskreuzung

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Die Bahnhofskreuzung befindet sich am Hauptbahnhof. Sie wurde 1890 angelegt und 1998 völlig umgebaut.

[Bearbeiten] Die Alte Bahnhofskreuzung

Hier kreuzten sich eine große Ausfallstraße und eine große Ringstraße. Die Bahnhofskreuzung war früher die größte und wichtigste Kreuzung in der Stadt. Es trafen sich die Bismarckstraße, die Wilhelmstraße und die Bahnhofstraße. Heutige Namen: Karl-Liebknecht-Straße (seit 1945), Professor-Schmidt-Straße (seit 1990; 1945–1990 Straße der jungen Techniker) und August-Bebel-Straße (seit 1945). Der Verkehr wurde bis in die 70er-Jahre vom "Kreuzungswilli" geregelt, der in der Mitte auf einem Pult stand. Er war eine stadtbekannte Persönlichkeit und wurde dann durch eine Ampel abgelöst. Auf der Ecke Bismarckstraße/Bahnhofstraße stand bis 1988 das Bahnhofshotel, gegenüber stand ein Kindergarten, auf der anderen Seite der Bahnhofstraße standen eine KFZ-Werkstatt und ihr gegenüber befand sich der Busbahnhof.

[Bearbeiten] Die Neue Bahnhofskreuzung

1998 wurde das Ilmenauer Verkehrssystem neu geordnet. Dabei wurde auch die Bahnhofskreuzung verändert. Die ganze Kreuzung wurde etwa 50m nach Osten verlagert. Nach Norden wurde eine neue Straße geschaffen (Friedrich-Ebert-Straße). Der Busbahnhof wurde nach Norden verschoben und seine alte Fläche ist heute Wiese. Das Gelände des alten Bahnhofshotels wird zum Bau der Eissporthalle genutzt. Der Kindergarten verschwand auch. Hier ist heute der Parkplatz des Kaufland.

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