Großbreitenbach
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| Wappen | Karte |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Region Ilmenau: | Unterzentrum Großbreitenbach |
| Landkreis: | Ilm-Kreis |
| Lage: | 18 km südöstlich von Ilmenau |
| Höhe: | 650 m ü. NN |
| Fläche: | 19,62 km² |
| Einwohner: | 2.963 (31.12.04) |
| Bevölkerungsdichte: | 151 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 98701 (alt: 63-09) |
| Vorwahl: | 036781 |
| Kfz-Kennzeichen: | IK |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 16-0-07-025 |
| Stadtgliederung: | keine weiteren Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 11-13 98701 Großbreitenbach |
| Website: | Offizielle Homepage der Stadt Großbreitenbach |
| Politik | |
| Bürgermeisterin: | Petra Enders (Partei Großbreitenbach 2000) |
Großbreitenbach ist eine Stadt Südöstlich von Ilmenau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Großbreitenbach liegt auf einer Hochebene zwischen dem Langen Berg im Nordwesten und dem Schwarzatal im Südosten. Die Stadt liegt in einer Höhe von 580m bis 660m. Großbreitenbach befindet sich im Wassereinzugsgebiet der Schwarza. Hohe Berge in der Nähe sind der Lange Berg (808m) nördlich und der Reischelberg (821m) östlich.
[Bearbeiten] Geologie
Großbreitenbach liegt an der Grenze zwischen Thüringer Wald (Porphyr) und Thüringer Schiefergebirge.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet erstreckt sich vom alten Bahnhof im Westen auf 650m bis zum Tal des Breitenbaches im Osten auf 580m Höhe.
[Bearbeiten] Nachbarorte
Nachbarorte von Großbreitenbach sind Möhrenbach (Nordwesten), Neustadt am Rennsteig und Altenfeld (Westen), Katzhütte (Süden), Böhlen (Osten) und Gillersdorf (Nordosten).
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Zu Großbreitenbach gehören keine weiteren Orte, ledeglich die Waldhöfe "Hohe Tanne" und "Bad Hundertpfund".
[Bearbeiten] Klima
Das Klima ist ein rauhes Mittelgebirgsklima mit schneereichen Wintern.
[Bearbeiten] Geschichte
Großbreitenbach wurde 1399 erstmals erwähnt. Damals trug der Ort den Namen Breytenbach. Im Jahre 1550 wurden Großbreitenbach dann die Marktrechte verliehen. 1621 wurde Großbreitenbach zum Flecken erhoben und 1855 wurde es schließlich Stadt. 1848 wurde hier im Rahmen der 48er-Revolution der fünfte Thüringer Volkstag duchgeführt. Der Schützenverein der Stadt wurde bereits 1603 gegründet. er ist somit der älteste Verein der Stadt. Seit 1645 ist ein Pfarrhaus in Großbreitenbach bekannt. 1664 wurde eine erste Apotheke von Johann-Martin Mylius eröffnet. Seit 1779 gab es auch in Großbreitenbach Porzellanherstellung. Sie existiert jedoch heute nicht mehr. Im Jahr 1868 wurde Großbreitenbach von einem Stadtbrand zerstört. Das neue Großbreitenbacher Schulgebäude wurde 1912 eröffnet. 1915 wurde ein großes Glaswerk für Hohlglas (geblasen) erbaut. Es stand am Katzstein. 1959 wurde der Campingplatz eröffnet. 1965 eröffnete man ein Trainingszentrum für Biathlon, in dem auch Peter Sendel und die Geschwister Andrea und Manuela Henkel ihre ersten Trainingseinheiten absolvierten. 1984 wurde das Schulgebäude am Markt 13 umgebaut und als Haus 2 des Rathauses genutzt. Hier befindet sich heute die Ortsbibliothek von Großbreitenbach.
[Bearbeiten] Religionen
Die Einwohner sind meist konfessionslos, was jedoch mit der antikirchlichen Haltung des DDR-Regimes zu tun hat. Damals traten viele aus der Kirche aus. Die vorherrschende Religion ist/war das Evangelisch-Lutherische Christentum.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Bisher noch keine, bei der nächsten Kommunalreform (2010?) wird die Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach wahrscheinlich in eine Einheitsgemeinde umgewandelt. Damit würden dann die Orte Altenfeld, Böhlen, Friedersdorf, Gillersdorf und Wildenspring Großbreitenbacher Ortsteile werden.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
1895: 2.830 Einwohner; 1975: 4.244 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Letzte Kommunalwahl: 27. Juni 2004
- 6 CDU
- 10 Partei Großbreitenbach 2000 (Verbund aus Linkspartei, Grünen und Freien Wählern)
[Bearbeiten] Bürgermeisterin
Bürgermeisterin der Stadt Großbreitenbach ist Petra Enders (ehrenamtlich).
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt einen wilden Mann mit Laubkranz auf dem Haupt. Er trägt in der rechten Hand ein blaues Malschloss und in der linken Hand die Schlüssel dazu. Im Vordergrund steht ein grüner Dreiberg, der mit drei goldenen Blumen verziert ist. Der Hintergrund ist silbern.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- seit 1990 mit Mörlenbach in Hessen
- seit 2000 mit Breitenbach im Kanton Solothurn (Schweiz)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Heimatstube/Ortsmuseum neben der Kirche.
- Deutsches Kloßpressenmuseum
[Bearbeiten] Musik
In Großbreitenbach gibt es verschiedene Chöre.
[Bearbeiten] Bauwerke
Evangelische Stadtkirche.
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
Großbreitenbach liegt im Naturpark Thüringer Wald.
[Bearbeiten] Sport
In Großbreitenbach sind verschiedene Sportvereine aktiv.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Modellbootrennen im Freibad.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Industrie
Die Großbreitenbacher Industrie ist nach 1990 stark geschrumpft. Früher war das größte Unternehmen die Relaistechnik Großbreitenbach, heute gibt es ein relativ großes Glaswerk.
[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Straße
Straßen führen nach Ilmenau über Gehren und Möhrenbach, nach Katzhütte über Oelze, nach Altenfeld und nach Böhlen. An der Hohen Tanne zweigen sich noch Straßen nach Neustadt am Rennsteig und Gillersdorf ab.
[Bearbeiten] Schiene
1883 wurde eine Bahnstrecke nach Ilmenau eröffnet, welche 1998 wieder stillgelegt wurde.
[Bearbeiten] Medien
Meistgelesene Tageszeitung ist das Freie Wort.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
- Rathaus
- Stadtkirche
- Ortsmuseum
- Freibad
[Bearbeiten] Bildung
In Großbreitenbach bestehen eine Grund- und eine Regelschule.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Ehrenbürger: Peter Sendel, "Ex"-Biathlet
- Hier geboren sind Andrea und Manuela Henkel, beide Olympiasieger, Andrea im Biathlon und Manuela im Langlauf.





