Stadtbefestigung

Aus Ilmenau Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Auf dem Stadtplan von 1839 ist der frühere Verlauf des Stadtzauns und die Lage seiner Tore vermerkt. Die Stadtbefestigung stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Auf dem Stadtplan von 1839 ist der frühere Verlauf des Stadtzauns und die Lage seiner Tore vermerkt. Die Stadtbefestigung stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Ob Ilmenau im Mittelalter eine Stadtbefestigung besaß, ist noch nicht nachgewiesen. Eine Befestigung aus Stadtmauern im eigentlichen Sinne ist jedoch unwahrscheinlich. Man geht davon aus, dass Ilmenau von einem "Stadtzaun" umgeben war. Dieser konnte ein einfacher Lattenzaun, eine Palisade oder eine einfache Mauer sein. Diese Art der Befestigung war für kleinere Städte im thüringer Raum typisch. Torhäuser hatte die Stadt sicher. Dies belegen Funde, Chroniken/Quellen und letztlich auch die Straßennamen. Die Stadttore waren:

Vier Haupttore

Zwei "Pforten" (wahrscheinlich nur Türen im Stadtzaun)

  • Die Güldene Pforte an der Kreuzung der Straßen Hinterm Rasen und Güldene Pforte
  • Die Pforte in der Pfortenstraße (Existenz nicht genau nachgewiesen)
  • Beide Pforten dienten den Bergleuten, um von ihren Häusern in der Stadt zu den Bergwerkstollen unter der Sturmheide zu gelangen.

Vor den "Stadtmauern" existierten zwei Vorstädte, zum einen die Mühlscheunen vorm Mühltor auf den Ilmwiesen, bestehend aus Mühlen und Gerberhäuschen und zum anderen das Endleich im Bereich der heutigen Lindenstraße, wo vor allem die ärmeren Bergleute wohnten.

Werbung
-->